Zum Umgang mit Übergriffen

Wir wollen versuchen, unser Leben gemeinsam ohne Herrschaft zu gestalten, uns kennen zu lernen und unsere Träume von einem befreiten Leben umzusetzen: bei den Dingen des alltäglichen Lebens ebenso, wie bei Diskussionen oder Workshops. Grundvoraussetzung dafür ist, dass Diskriminierungsmechanismen jeder Art auf dem Camp nicht geduldet werden und sich dafür auch jede_r verantwortlich fühlt. Das heißt: aufeinander aufpassen, aufmerksam sein, selbst eingreifen und thematisieren, wenn solche Verhaltensweisen wahrgenommen werden bei anderen oder bei sich selbst. Jede_r hat eine eigene Definition, wann seine_ihre Grenzen verletzt sind. Für ein herrschaftsfreies Zusammenleben ist Respekt gegenüber diesen erforderlich!

Es ist wichtig, dass sich ALLE Menschen auf dem Camp sicher fühlen. Daher wird keine Form von sexualisierten Übergriffen am Camp toleriert.

Definiert ein Mensch einen Vorgang als sexualisierten Übergriff, sollen weder dessen Definition des Begriffs “Übergriff” noch dessen Definition des Begriffs “sexualisiert” angezweifelt werden. Vielmehr gilt es dann, mit Betroffenen parteilich zu agieren und auf ihre Forderungen einzugehen
Grundsätzlich gilt es auch bei anderen Übergriffen (aggressive, etc.) sensibel mit der Thematik umzugehen und auf die Bedürfnisse von Betroffenen Rücksicht zu nehmen.

Texte zu unterschiedlichen Konzepten zum Umgang mit sexualisierten Übergriffen findet ihr auf folgenden Seiten: Unterstützer_innengruppe DEFMA
Transformative Hilfe

Falls du eine Webseite weißt, die hier dringend genannt werden sollte, schreib bitte eine E-Mail!